1976: Mütter in der DDR haben Anspruch auf ein bezahltes Babyjahr. In der Stadt kannte meine Mama niemanden. Das Ideal im DDR-Sozialismus war eine lebenslange Berufstätigkeit – bei Männern bis zum 65sten und Frauen bis zum 60sten Lebensjahr –, die von Frauen lediglich durch Inanspruchnahme des einjährigen Erziehungsurlaubs („ Babyjahr “) unterbrochen werden konnte. Keine gemeinsame Veranlagung bei Ehepaaren? Liebe Grüße, Martha. Es gab nichts, was man nicht sagen durfte. schon gravierend (und es gab keine staatliche Unterdrückung, all das, klar). Durch die lockere Umgebung wurde sie auch locker, betont meine Tante im Gespräch. Für mich wäre es nicht vorstellbar, Vollzeit zu arbeiten, Kinder zu betreuen und nebenbei den Haushalt zu schmeißen, weil einige Männer das genau so in der DDR erwarteten. Das kann man sich heute kaum vorstellen: unter 50 qm mit zwei Kindern! Z. Das Geld musste verdient werden. Ein Teil von etwa 40% (die Angaben schwanken) war Staats-eigentum (nach DDR-Lesart also Eigentum des Volkes), etwa die Hälfte der Fläche war genossenschaftliches Eigentum der land- Die Normalschicht begann um halb 7, die Kita machte schon im 6 Uhr auf. Sie wollte und musste sich trotz der Vollzeit-Kinderbetreuung etwas dazu verdienen. Geburtstag und war damit im besten Alter für ein Kind, den Erzählungen zufolge. Oktober 1949: Vor 90 Jahren hat Deutschland eine internationale Vereinbarung zum Mutterschutz angenommen. Die staatliche Plankommission hatte sich gründlich verschätzt: Im vergangenen Jahr brachten die Frauen in der DDR 27 000 Kinder mehr zur Welt als 1976 – … Mütter bekamen nach der Geburt bis zu ein Jahr lang Geld vom Staat. Das lief ganz ohne Eltern bzw. Und dieser Betrag wurde auf den Ehe-Kredit angerechnet, den man bis zu einem bestimmten Alter beantragen konnte. Sonderschule für Verhaltensbehinderte hervorging. Wer über 600.- Mark brutto verdiente und in der FZR versichert war, hatte Vorteile beim Krankengeld (ab der 7. Eine 3-Raum-Wohnung war schier unmöglich zu bekommen, wenn man „nur“ ein Kind hatte. Meine Mutter hat sich manchmal mit einem Kind eine Woche krankschreiben lassen (sag, dass es hier/Bauch weh tut), um einfach mal Zeit zu haben. Ich stellte Fragen über ihre Arbeitszeit, die Kinderbetreuung, Kindergärten in der DDR und der Arbeitsteilung von Frauen und Männern. Sogar eines, das Kritisches über die Krippe schrieb, aber das war nur eine Zeit lang zu haben. Diese wurde von Frauen allerdings durch Inanspruchnahme des einjährigen Erziehungsurlaubs („Babyjahr“) unterbrochen. Selbst Möbel gab es nicht immer. Am Wochenende kellnerte sie, an ein paar Abenden in der Woche verkaufte sie Versicherungen, während ihr Mann und die Oma auf das kleine Kind aufpassten. Für mich kaum vorstellbar, dass Deutschland, selbst Berlin, mal geteilt war. Besonders das mit dem Funktionieren finde ich krass. Mithilfe von Cookies sehe ich, welche Beiträge gerne gelesen werden und kann so besser neue Inhalte für dich schaffen. Politisch spielen volks-und betriebswirtschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle. B. als […], […] Mein Papa schrieb mir, dass sie das früher schon gemacht haben. In der BRD gibt es die Elternzeit (— hieß Babyjahr in der DDR) erst seit 2001. Heutzutage würde ich mich das gar nicht trauen. Die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik wurde 1974 dem Volke vorgelegt und bestätigt. Früher rief der Chef auch gerne mal den Arzt an, um zu prüfen, ob die Angestellte wirklich krank ist, erzählte sie. Oma ab. Not. Vom Ehekonflikt und von den … Meine Mama erzählt Ähnliches und berichtete, wie ihr ein Bruder zu ihrem Geburtstag ein Iglu baute oder wie einer der zahlreichen Geschwister ihr Fahrradfahren beibrachte. Obwohl die Wende kam, als ich drei Jahre alt war, legten meine Eltern die DDR nicht gleich ab. Das Ideal im DDR-Sozialismus war eine lebenslange Berufstätigkeit – bei Männern bis zum 65sten und Frauen bis zum 60sten Lebensjahr –, die von Frauen lediglich durch Inanspruchnahme des einjährigen Erziehungsurlaubs („ Babyjahr “) unterbrochen werden konnte. Manche Mamas gingen sogar nach sechs Wochen oder einem halben Jahr wieder arbeiten. Generell sind beide sehr begeistert von den Einrichtungen, wie meine Mama heute noch gerne sagt. Mark überstieg, 10% abgezogen, bis hin zu 120.- Mark. Frauen hätten weniger Lohn bekommen als Männer. In der DDR trat bereits 1950 das „Gesetz über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau“ in Kraft. Während in der BRD ein neues Zeitalter beginnt, haben die DDR-Frauen schon seit Jahren eine Doppelbelastung. Das Ideal im DDR-Sozialismus war eine lebenslange Berufstätigkeit – bei Männern bis zum 65sten und Frauen bis zum 60sten Lebensjahr –, die von Frauen lediglich durch Inanspruchnahme des einjährigen Erziehungsurlaubs („Babyjahr“) unterbrochen werden konnte. Seit 1986 vom ersten Kind an. Eine „Arbeitsfreistellung“ als „Erziehungsurlaub“ gibt es erst seit den 90er Jahren. In Ansätzen ist das ja noch heute so. wow, danke für deinen Kommentar. Ein Teil von etwa 40% (die Angaben schwanken) war Staats-eigentum (nach DDR-Lesart also Eigentum des Volkes), etwa die Hälfte der Fläche war genossenschaftliches Eigentum der land- Abgelehnter Kandidat, der zum Büro erscheint. Die Zahnfee kennt man eher in amerikanischen und englischen Erzählungen. Männer haben in der DDR in der Regel mehr verdient als Frauen, also blieb die Frau zu Hause, bei voller Bezahlung und ich habe auch immer nur von einem prozentualen Anteil gesprochen, nicht von allen Frauen oder Männern, oder meinetwegen Paaren. Privat liebt sie Bücher, Computer- & Konsolenspiele sowie Nerdkram und berichtet über ihre Erfahrungen mit Erziehung und Kinderthemen. Um pünktlich auf der Arbeit zu sein, sah ihr Zeitplan so aus: Meine Tante sagt, sie hätte das auf dem Dorf anders erlebt. Es war unvorstellbar, dass die Männer den Kinder- und Haushaltsjob übernehmen. Das Ideal im DDR-Sozialismus war eine lebenslange Berufstätigkeit – bei Männern bis zum 65sten und Frauen bis zum 60sten Lebensjahr –, die von Frauen lediglich durch Inanspruchnahme des einjährigen Erziehungsurlaubs („ Babyjahr “) unterbrochen werden konnte. Ich las vor einer Weile den Anfang des Buches Frauen in der DDR (Amazon-Werbelink) und fand das alles furchtbar spannend aber auch sehr anstrengend für die Frauen. So benutzte man Kindergartenkinder, um Spenden zu sammeln. Bezahlung Fraktale rechnen, was vorher nur heimlich nebenbei und zuhause möglich war. (Allerdings war ich auch in einem kleinen kirchlichen Kindergarten, im größeren städtischen gab es wahrscheinlich mehr berufstätige Mütter, obwohl auch später in der Grundschule noch die meisten Mütter meiner Freundinnen Hausfrauen waren). Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen ist im Westen größer als im Osten, das geht aus einer Studie. Vielleicht weil ich in der DDR geboren bin? Heute zieht man in Wohnungen, die einen guten Zustand haben, die nicht mehr tapeziert, höchsten gestrichen werden müssen. Auf ein Auto musste man damals gut zehn Jahre warten! Die ein Kind zum Weinen brachten, wenn die Eltern keine Spende in die Kita gaben. Was mir dabei immer wieder auffällt: Vieles wird in der ostdeutschen Erinnerungskultur am Stichwort DDR festgemacht. Das Wesen des Menschen zählt. Aber, jetzt kommt’s, sie arbeiteten ebenfalls: oft Vollzeit. Dann startete die Kita und nach der Zeit mit Kind zu Hause sollte es plötzlich in die Einrichtung gehen. Und selbst damit hatte man Glück: es war eine Betriebswohnung. So heißt es in der DDR-Verfassung vom 7. Der DDR-Bürger arbeitete im Schnitt 43,5 Stunden pro Woche, Schichtarbeiter 40 Stunden. Aus diesen Briefen läßt sich dazu keine eindeu­ tige Antwort ableiten; darüber werden die Ergebnisse des SIS- 6-Fragebogens Aufschluß geben. Meine Oma wäscht noch heute Gefriertüten für die weitere Verwendung aus. Es hat funktioniert, es gab viele Plätze. Eine „Arbeitsfreistellung“ als „Erziehungsurlaub“ gibt es erst seit den 90er Jahren. Die Hefte waren immer zweisprachig (mit einer Vokabelleiste) Der Inhalt war geschichtlicher Natur und erzählte von … Mit ihrem Sohn redete sie viel. Sie hat drei Kinder: Sohn 1.0 (2010), Sohn 2.0 (2014) und Püppiline (2017). Die hauptamtlichen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (Anatomie der Staatssicherheit. Als mein Sohn […], […] Frauen in der DDR: Gespräch über Kinderziehung und Arbeit […], […] Wir laufen vorbei an einem Stück Berliner Geschichte. Doch den Rest rund um Haushalt, Einkaufen, Kinderbetreuung teilen wir uns. Dennoch denkt sie erfreut über ihre sehr schöne Kindheit und Jugend nach, in der sie alle Freiheiten genoss, ganz ohne Verbote und Vorschriften. Q: Wie waren die Eigentumsverhältnisse? Übrigens gab es auch in der DDR Elterngeld. 1976: Mütter in der DDR haben Anspruch auf ein bezahltes Babyjahr. ... im sogenannten „Babyjahr“ bekamen Frauen nach der Geburt eines Babys ein volles Jahr von der Arbeit frei bei voller Bezahlung; es gab Essen für alle Kinder in den Kindergärten und an den Schulen. Heute unvorstellbar, doch selbst die Erfahrung machte sie, dass es eben doch noch vorkommt. Zeitliche Entwicklung der DDR-Frauen- und Familienpolitik und ihrer Gesetzgebung 1980er-Jahre . Ich weiß nicht wie viele Eingaben/Beschwerden meine Eltern wegen einer größeren Wohnung geschrieben haben. 3 Auch das in der DDR gültige Babyjahr konnte schon von Vätern in Anspruch genommen werden, allerdings war die Beteiligung niedrig. Das kam daher, dass ich bis zum Nachmittag von meiner Omi betreut wurde, die frisch in Rente war. Die Kinder waren gut betreut. Tapezieren, malern, Türen abschleifen: meine Tante und meine Mama wissen, wie es geht. Sie wurde damals mit ihrer Wohnung sogar beneidet, so hatten sie bereits 1979 eine Wohnung ohne Außenklo, mit warmen Wasser und Zentralheizung. Das Geld wurde als Lohnersatz direkt vom Betrieb überwiesen. Andersdenkende wurden schief angeschaut (bestenfalls). Der Warschauer Verlag (Sport y Turystyka Warschau) brachte in der Zeit von 1975 - 1988 sieben Comics heraus die in weiteren 4 Sprachen (deutsch, englisch, französisch und russisch) erschienen.Diese Hefte hatten die Maße 16 x 24 cm und 36 Seiten. Die Bezahlung der Männerarbeit unterliegt selbstredend dem gleichen Maßstab lohnender Kosten, was bei den Konkurrenzbedingungen des jungen 21. März 1990 mit Arbeitsgesetzbuch der Internationalen Frauentag verkündet Walter Ulbricht: Im östlichen Teil haben wir genau entsprechend dem Programm, das wir im Juli 1945 verkündeten, die … […] dass ich etwas bekam, weil ich einen Zahn verlor. Dazu interviewte ich Frauen in der DDR über Kindererziehung und Arbeit. Das Gespräch zeigt ihre persönlichen Eindrücke zu den Frauen in der DDR. Schade, dass so viel Schlaues von früher verschwand. Ein Kind (heute würde man wohl ADHS diagnostizieren) wurde mal am Stuhl festgebunden. 1977: Ehefrauen in der BRD dürfen arbeiten gehen, ohne ihren Mann um Erlaubnis fragen zu müssen. Sie berichteten mir, wie es bei ihnen war. Es ist unglaublich, doch selbst ich nutze noch Handtücher und eine Decke aus meiner eigenen Kleinkindzeit in der DDR. Meine Mama bekam mich mit 18, kurz vor ihrem 19. Wie verhalte ich mich mit einem Kollegen, der den Verlust eines nahen Familienmitglieds erlitten hat? Soweit sie sich erinnerte, gab es einmalig ca. Als (fast) gleichberechtigte Partner regeln mein Mann und ich alles gemeinsam. Wenn man bedenkt, wie unsere Eltern gelebt haben: mit wenig Auswahl und wenig Geld ist die Einstellung zu vielen Dingen ganz anders nachvollziehbar. In der DDR sah man das Materielle als nicht so wichtig an. Sie musste oft schon um 7 Uhr anfangen zu arbeiten… :) Deshalb wurde viel selbst gemacht. Ich habe leider keine Erinnerung mehr an die DDR. Nur zum Glück nicht in jedem Bereich. Geburtstag ("Erziehungsurlaub"). Wie sollen wir denn noch lernen, wie es richtig geht? Man wurde in eine Richtung gedrängt, eine bestimmte Meinung zu haben, berichtet meine Tante. In der Zeit vom 02.08.1980 bis 31.07.1981 folgte ein Babyjahr. - Mamaskind, Berlin mit Kind entdecken: Berlin-Mitte - Mamaskind Mamablog, Eingecremte Puppen, Handwerkermarkt & Kuchenparty - Mamaskind, Schokoäpfel, riesige Plätzchen & Einsatzzentrale - Mamaskind. Manche von ihnen wollten nicht, dass Frauen überhaupt arbeiten gehen. ... wie es der Norm der DDR entsprach. Danke Mickey Maus, du Unzeitschrift, du hast mir viel Ärger gebracht. Erste Regelungen gab es schon vorher. Meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser speichern, bis ich wieder kommentiere. Dort wurde Frauen ein vollbezahltes Babyjahr gewährt. Ich weiß nur noch, dass ich 1979 5 Monate volle Bezahlung bekam, und wenn ich dann keinen Krippenplatz gehabt hätte – den ich nur durch Beziehungen bekommen habe – dann hätte ich - glaube ich - nur noch 60 % des Gehalts bekommen. Ich bin Sarah, 34, aus Berlin, schreibe meinen Mamablog Mamaskind seit 2010. Dazu nähte sie Filzlatschen (Pantoffeln), an die ich mich noch sehr gut erinnere. Essen musste probiert werden, sogar als sich ein Kind dabei übergeben musste. Während vielerorts in der DDR das Krippensystem gut ausgebaut gewesen war, verdonnerte der Dorf-Bürgermeister meine Tante zu einer dreijährigen Erziehungspause. Die Bezahlung ist üppig: Ein Erziehungsurlau- ... DDR. „Ab 1986 konnte das bezahlte „Babyjahr“ bereits beim ersten Kind in Anspruch genommen werden und zudem bei der Geburt des dritten Kindes noch einmal um ein halbes Jahr verlängert werden. Ist es in Ordnung, einen Abschnitt "Looking to Avoid" in einem Lebenslauf zu haben? Das Programm lief schon eine Nacht, als er mich morgens anrief und genau dieses neue Verfahren vorschlug. Mit solch verheerenden Folgen, daß die DDR ab 1976 immerhin ein bezahltes Babyjahr einführte, um die körperlichen und vor allem seelischen Schäden von Krippenkindern wie Eß-, Schlaf- und Verhaltensstörungen zu reduzieren! Ab dem Jahre 1976 konnte die Mutter beim zweiten Kind ein »Babyjahr« einlegen und ab 1986 war das bereits beim ersten Kind möglich. „Ich habe auch meine Gefühle gezeigt. Ein Auto hatten viele auch gar nicht. Meine Mutter hat es noch im Schrank, ich weiß den Titel leider grad nicht… Krippe war laut der Erzählungen meiner Familie und der meines Mannes hauptsächlich „satt und sauber“, eine Fließbandgeschichte beim Füttern, Töpfchengehen, in der Krabbelbox liegen. Dazu kamen 15 Minuten Frühstücks- und 30 Minuten Mittagspause, bevor es wieder im Akkord an die Nähmaschine ging. Bezahlung von Frauen und Männern Deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. Einem Kind etwas bieten können, hatte meine Tante im Sinn. Dass so viele Frauen in der DDR ganztags im Beruf waren, lag an der familienverträglichen Politik. Am Potsdamer Platz steht noch ein Stück der ehemaligen Berliner Mauer. (Heute ist es eher unwahrscheinlich, eine Wohnung zu bekommen, wenn man Kinder hat…). 2 Andere Ungleichheiten (und Ungerechtigkeiten) etwa in Bezug auf die Bezahlung (bei gleicher Tätigkeit), Aufstiegschancen und Leitungspositionen sollen hier nicht weiter vertieft werden. Meine Tante hatte nach drei Jahren zu Hause mit dem Kind einen Konflikt. Mein Vater hat immer gern und gut gekocht, meine Mutter hat es erst richtig gelernt als ich erwachsen war. Also, klar, gerade in der Kindererziehung ist der Unterschied in Sachen Berufstätigkeit, Kinderbetreuung etc. Genau, es ist nur ein Einblick in die persön Gedanken. 2018 hat die Differenz 4,51 Euro betragen. Ab 1986 konnte das bezahlte "Babyjahr" bereits beim ersten Kind in Anspruch genommen werden und zudem bei der Geburt des dritten Kindes noch einmal um ein halbes Jahr verlängert werden. An icon used to represent a menu that can be toggled by interacting with this icon. Die 2-Raum-Wohnung mit 45 qm beantragten sie 1987 – als ich geboren wurde – und wurde erst ein Jahr später bewilligt. Auch bei dir merkt man, wie sehr die Eltern sich eingesetzt haben. 1976: Mütter in der DDR haben Anspruch auf ein bezahltes Babyjahr. Ab 1986 konnte das bezahlte "Babyjahr" bereits beim ersten Kind in Anspruch genommen werden und zudem bei der Geburt des dritten Kindes noch einmal um ein halbes Jahr verlängert werden. Im Video "Zurückgekehrt - Interview mit Enttäuschten" berichteten Rückkehrer in die DDR von der hohen Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik und der Herzlosigkeit der westlichen Gesellschaft. Juni 1980, verabschiedet der Bundestag ein Gesetz über die Gleichbehandlung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. Als Bezahlung bekam man das gesetzliche Krankengeld, mindestens aber 250DM bei einem Kind. Ich kann mich nicht mehr sehr detailliert erinnern. Frauen nach dem Hitler-Regime in der BRD und der DDR - Geschichte Europa - Facharbeit 2017 - ebook 6,99 € - Hausarbeiten.de Ab dem ersten Lebensjahr stand jedem Kind ein Betreuungsplatz zu. Ich durfte als Kind viel probieren und machen. Aber vieles wirkt auch nach und kann nicht abgelehnt werden. Frauen wurden fünf Wochen vor und sechs Wochen nach der Geburt ihres Kindes freigestellt und bekamen Leistungen in voller Höhe ihres Lohnes. Es gab sogar Bücher, z. Auch konnten nun Väter das bezahlte „Babyjahr“ in Anspruch nehmen.“ – Frauen- und Familienpolitik in der DDR. So hetzte meine Mama noch vor 5 Uhr aus dem Bett. Ja diese Erzählungen kenne ich und ich bin froh,dass meine Kinder heute soviel Freiheiten haben und ich diese ihnen auch ermöglichen kann. Vergleichbar ist das mit dem Elterngeld, das in der Form ab 2007 in Deutschland gezahlt wurde. Vermutlich machte es das soziale Leben für meine Mama einfacher: die Nachbarn hatten Kinder im selben Alter. Damals gab es zwar die Mütterberatung, jedoch keine Krabbelgruppen, für die man sich anmelden konnte. März 1990 mit Arbeitsgesetzbuch der Internationalen Frauentag verkündet Walter Ulbricht: Im östlichen Teil haben wir genau entsprechend dem Programm, das wir im Juli 1945 verkündeten, die … In der Frauen- und Familienpolitik der DDR hat eine Person, die eine gute Einstellung zum Familien- und Familienleben hat , und diese Person in der Deutschen Demokratischen Republik die gleiche Berufstätigkeit der Normalfall. Familie war man mit zwei Kindern. Liebe Martha, Darauf kam es damals einfach mal überhaupt nicht an, es war mehr oder weniger eine Aufbewahrung und Beginn der Eingliederung in den Sozialismus. Handwerkliche Reparaturen übernimmt die Wohnungsverwaltung. Mütter bekamen nach der Geburt bis zu ein Jahr lang Geld vom Staat. In der BRD gibt es die Elternzeit (— hieß Babyjahr in der DDR) erst seit 2001. Mark überstieg, 10% abgezogen, bis hin zu 120.- Mark. Hilf gerne mit, Mamaskind noch besser zu machen! Wie kann ich genaue Start- und Enddaten für meinen Lebenslauf von Jobs finden, die ich vor 20 bis 35 Jahren hatte. Dass es im Westen zu der Zeit gar nicht mal sooo anders aussah, ist vielen nicht bewusst. Meine Mutter war aber immer im Stress, war nur am flitzen. Eine durchschnittliche Trennung erfolgte in der sozialistischen Republik innerhalb eines Monats, unkompliziert und kostengünstig. 3 Dabei vernachlässigt werden eigene schwere Krankheit, Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. Den Film hatte das Filmstudio Agitation beim MfS gedreht.. Das Video "Zurückgekehrt - Interview mit Enttäuschten" entstand 1986 beim Filmstudio Agitation des MfS. ... im sogenannten „Babyjahr“ bekamen Frauen nach der Geburt eines Babys ein volles Jahr von der Arbeit frei bei voller Bezahlung; es gab Essen für alle Kinder in den Kindergärten und an den Schulen. Mit viel geringerem bürokratrischen Aufwand als heute. DDR at its best. Die Bezahlung erfolgte in der Höhe des Krankengeldes, lag aber mindestens bei 250 Mark im Monat … Frauen in der DDR – Gespräch über Kindererziehung, Arbeit und Alltag, Lange Arbeitszeiten – Teilzeitarbeit in der DDR, Rigide Arbeitszeiten – Stress für Mütter, Elterngeld, das in der Form ab 2007 in Deutschland, Kita: „Vielleicht sind nächstes Jahr Plätze frei.“, Bei uns gibt es keine Zahnfee! „Die Ehegatten regeln die Haushaltsführung im gegenseitigen Einvernehmen”, steht nun im Gesetz. Konterrevolution in DDR – Niederlage für Frauen. Doch in der Regel arbeiteten Frauen in der DDR. Während in der BRD ein neues Zeitalter beginnt, haben die DDR-Frauen schon seit Jahren eine Doppelbelastung. Nach der Geburt 1987 setzte sie ein Jahr mit mir aus und bekam vom Staat auch Geld dafür. „Habt ihr je Erziehungsratgeber gelesen?“ fragte ich in den Raum und erntete herzhaftes Lachen. 5.5. #DDR […]. Hallo Lena, Es gab morgendliches Gehetze, doch es musste eben sein. Wer über 600.- Mark brutto verdiente und in der FZR versichert war, hatte Vorteile beim Krankengeld (ab der 7. Meine Tante war mit 23 Jahren eine der Ältesten und wurde schon schief dafür angesehen. Es bestand darüber hinaus die Arbeitsplatzgarantie. Heute, so meint sie, würde eher der wirtschaftliche Aspekt und nicht der Mensch im Vordergrund stehen. Island hat 300000 Einwohner, von denen zwei Drittel im Großraum Reykjavik leben. Gleitzeit gab es nicht. Ob sie damals auch über vier Monate auf das Elterngeld warten muss? Babyjahr Eine junge Mutti hatte in der DDR Anspruch auf ein unbezahltes Jahr Freistellung von der Arbeit zur Betreuung ihres Kindes, von der Geburt bis zu dessen 1. „Die Ehegatten regeln die Haushaltsführung im gegenseitigen Einvernehmen”, steht nun im Gesetz. 1977: Ehefrauen in der BRD dürfen arbeiten gehen, ohne ihren Mann um Erlaubnis fragen zu … Die Bezahlung erfolgte in der Höhe des Krankengeldes, lag aber mindestens bei 250 Mark im Monat … ... 4 „gegen Bezahlung gearbeitet“. „Dein Mann verdient gut, du kannst drei Jahre zu Hause bleiben!“ – Bürgermeister eines kleinen Dorfes im Land Brandenburg. Viele dort arbeiten in derselben Firma, man kannte sich. 1977: Ehefrauen in der BRD dürfen arbeiten gehen, ohne ihren Mann um Erlaubnis fragen zu … Frauen hätten weniger Lohn bekommen als Männer. Doch … 3 Dabei vernachlässigt werden eigene schwere Krankheit, Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. Die Erlebnisse hinter der Grenze waren unglaublich verschieden. Die bekamen wir erst in den 90ern, als unsere Wohnung (59 qm) modernisiert wurde, während wir noch drin wohnten. Q: Wie waren die Eigentumsverhältnisse? Ab 1984 gab es ab 1. Ich find es auch immer spannend, meine eigenen Erfahrungen mit denen früherer Generationen zu vergleichen. ... wie es der Norm der DDR entsprach. Zwar wuchs ich im Bewusstsein auf: meine Mama kann alles (wirklich! A: Grund und Boden befand sich zum kleinsten Teil in privater Hand. Wie viel Erleichterung diese für uns selbstverständlichen Sachen uns bieten! Wie kann ich ein Hobby beginnen, wenn ich auf mein 15 Monate altes Baby aufpassen muss? Wer in die Hosen machte, kam unter die kalte Dusche. Den Bericht findet ihr bei Mama Notes – Finding Europe. An icon used to represent a menu that can be toggled by interacting with this icon. Das war dann eben so!“ – Tante. Sie wuchsen im Dorf mit vielen Geschwistern viel freier auf und konnten sich frei entfalten. Aber 1200.- Mark waren in der DDR sowieso ein absolutes Spitzengehalt. Fast gleichberechtigt, weil der Gehaltsunterschied immens ist und somit Elternzeit bspw. Obwohl sie vieles schön fanden, war nicht alles so. Meine kleine Bauernhof-Tasse und den Hahn-Teller bekommen heute meine Kinder, wenn sie dort sind. Generell war auch sie zufrieden, doch gab es Erzieherinnen, die Jungs hänselten, wenn sie Strumpfhosen trugen. Gründe für die Frauenarbeit waren gut fundiert und so weiter. Manchmal haben sie uns (meine Schwester ist 8 Jahre jünger) die ganze Woche nur schlafend gesehen. Ihnen war es wichtiger, dass der Haushalt gemacht wird und das Essen auf dem Tisch steht. „Es war alles ein freiwilliges Muss in der DDR.“ – Tante. frauenpolitik in der ddr Home; Allgemein; frauenpolitik in der ddr Meine Eltern wohnten im ersten Babyjahr in einer 20 qm Arbeiterwohnung im 9. Auch Väter konnten Elterngeld und das "Babyjahr" in Anspruch nehmen. Nach der Wende hat meine Tante zusammen mit ihrer Familie sogar eigenhändig ein Haus ausgebaut. Polytechnischen Oberschule in G.. Seit dem 16.08.1985 war die Klägerin an der 13. Doch so einfach war das nicht. Der DDR-Bürger arbeitete im Schnitt 43,5 Stunden pro Woche, Schichtarbeiter 40 Stunden. :). Ab dem Jahre 1976 konnte die Mutter beim zweiten Kind ein »Babyjahr« einlegen und ab 1986 war das bereits beim ersten Kind möglich. Ich fand es sehr spannend, die ganzen Infos über das Leben in der DDR zu hören. Wie soll man sich verhalten, wenn Menschen ein Baby zur Arbeit bringen? Auch konnten nun Väter das bezahlte „Babyjahr“ in Anspruch nehmen.“ – Frauen- und Familienpolitik in der DDR Auch Väter konnten Elterngeld und das "Babyjahr" in Anspruch nehmen. Danke für deinen Einblick. Bezahlung von Dienstleistungen. In der DDR war die Gleichberechtigung nicht vollständig umgesetzt, sagte die Soziologin Sylka Scholz im Dlf. Danke für den interessanten Einblick. Mein Mann ist im Osten aufgewachsen, ich im Westen, da ist der Vergleich besonders interessant. Nur Reiche konnten sich in der DDR Hilfe im Haushalt oder bei handwerklichen Dingen leisten, sagte meine Tante. „Das gab es nicht!“ – da sind sich meine Mama und Tante einig. Die Arbeit war stets in der Nähe, alles war mit dem Rad erreichbar. Kam erst mit 3, relativ ungewöhlich, in die Kita. Die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik wurde 1974 dem Volke vorgelegt und bestätigt. Frühe Fremdbetreuung in der DDR – Erfahrungen mit der Krippenerziehung Die staatlich geförderte Erziehungspraxis in der DDR besaß ein doppeltes Gesicht: Einerseits boten die zahlreichen Institutionen Eltern und Kindern einen stabilen Rahmen, andererseits entwickelten sich Kontrollmöglichkeiten bis in die Familie hinein, was dazu führte, dass Eltern ihre … Sicherlich hängt auch manches davon ab, wen man befragt… Meine Familie berichtet manches ein wenig anders ;-) Es gab einzelne Bücher zum Thema Erziehung. „Es kommt alles wieder!“ sagt meine Mama oft und hat scheinbar recht. Meine Mama war in meinem gesamten Kindergarten die einzige, die arbeiten ging! Zeit fürs Kind, für den Haushalt, für sich. Die Sachen sind nicht kaputt zu bekommen. Für den Wiederaufbau der Städte und der Wirtschaft jene Frauen waren für Jahre DDR … Dabei ging es um Beiträge für die Deutsch-Sowjetische-Freundschaft oder Spielzeugspenden für Kinder in armen Ländern. Enzyklopädie der DDR, S. 4583 (vgl. Sie kommen aus einer Großfamilie mit acht Kindern und entschieden sich ganz bewusst für ein Kind. Männer waren arbeiten. A: Grund und Boden befand sich zum kleinsten Teil in privater Hand. Rezept: Bruchschokolade selbst machen – im Ofen! Rechtliche Grundlagen: Der Gleichheitsgrundsatz der DDR-Verfassung schuf die Grundlage für die Förderung der Frauen und deren berufliche Qualifikation. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird vielfach als Vorbedingung einer Geschlechtergleichstellung im Beruf und in der Kindererziehung angesehen. Welch ein Spaß! An den Frauen blieb der Großteil der Kinderbetreuung, der Haushalt und nach dem Babyjahr (das es ja erst später gab) auch der Vollzeitjob hängen. Alles sollten sie allein wuppen, die Männer waren arbeiten. Im Zuge des demografischen Wandels, der durch eine längere Lebensdauer und geringe Geburtenraten … Ohne Familie ging das alles gar nicht, sagte sie. In eine größere Wohnung zogen sie erst nach der Wende, bevor ich zur Schule kam. Natürlich kann es in anderen Familien anders gewesen sein. Ab dem ersten Lebensjahr stand jedem Kind ein Betreuungsplatz zu. Die staatliche Plankommission hatte sich gründlich verschätzt: Im vergangenen Jahr brachten die Frauen in der DDR 27 000 Kinder mehr zur Welt als 1976 – … Wir entwickelten unabhängig voneinander das Zwillingsverfahren (siehe A13), als ich 1989 im Babyjahr war und zuhause am AMIGA500 (Commodore) weitermachte. Das Babyjahr oder Anspruch auf einen Betreuungsplatz sollte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern.